AsF Baden-Württemberg

Herzlich Willkommen bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg!

Die erste ASF-Bundesvorsitzende Elfriede Eilers trat 1973 an mit dem Anspruch: »Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen hat die Aufgabe, sich selbst überflüssig zu machen.« Davon sind wir 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag leider immer noch meilenweit entfernt. Vieles haben wir und unsere Vorkämpferinnen erreicht: von der Einführung des Frauenwahlrechts über den Abbau gesellschaftlicher Benachteiligungen bis hin zur Durchsetzung der Geschlechterquote in der SPD. Doch wer glaubt, Frauen- und Gleichstellungspolitik sei überholt und ein Thema von gestern und vorgestern, der oder die irrt. Wir sind der Überzeugung: die Gesellschaft muss sich ändern. Der Einsatz für eine geschlechtergerechte Gesellschaft lohnt sich- für beide Geschlechter!

Wofür wir uns einsetzen

  • die existenzsichernde Erwerbstätigkeit und eigenständige Alterssicherung von Frauen
  • die tatsächliche, nicht nur die rechtliche Gleichstellung von Frauen
  • gesellschaftliche Teilhabe von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte durch (u.a.) berufliche Integration
  • gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit (equal pay)
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Väter
  • Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
  • Umsetzung der Frauenrechte weltweit
  • die Gleichstellung innerhalb der SPD durch die konsequente Anwendung der Quotenregelung
  • Frauen in Kommunalparlamenten, in den Landtagen, im Bundestag und im Europäischen Parlament

Neue Mitstreiterinnen sind uns jederzeit willkommen - auch solche, die nicht Mitglied der SPD sind oder es (noch) nicht werden wollen.

Andrea Schiele
ASF-Landesvorsitzende

 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 17.03.2017

ASF und AfA Baden-Württemberg zum Equal Pay Day am 18. März

Mit dem Equal Pay Day, der dieses Jahr am 18. März begangen wird, wird daran erinnert, dass Frauen immer noch weniger Lohn bekommen als Männer. Trotz des EU-weiten Verbots der direkten und indirekten Diskriminierung werden Frauen in allen europäischen Ländern für gleiche oder gleichwertige Arbeit immer noch geringer bezahlt als ihre männlichen Kollegen.

„In Deutschland ist die Lohnlücke mit 21 % besonders hoch! Das ist und bleibt ungerecht – das muss sich ändern!“, betont die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Andrea Schiele. Die ungleiche Bezahlung zwischen Frauen und Männern bringe nicht nur ein geringeres Einkommen über den gesamten Erwerbsverlauf mit sich, sondern auch geringe Renten und somit Armut im Alter. „Das Armutsrisiko für Frauen über 65 Jahre ist in der EU deutlich höher als bei Männern“, so Schiele weiter.

Veröffentlicht in Allgemein
am 16.03.2017

Evelyne Gebhardt bei der Verleihungszeremonie im Europäischen Parlament, zusammen mit ihrem Kollegen, Vizepräsident Rainer Wieland (Foto: Moritz Deutschmann)

 

Besondere Anerkennung für Evelyne Gebhardt: Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments wurde am Dienstagabend in Straßburg mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

„Als Deutsche und Französin ist es mir eine besondere Ehre, die Völker Europas im Parlament vertreten zu dürfen. Mir liegt am Herzen, dass ich mit meinem Wirken zur europäischen Verständigung beitragen kann. Frieden in Europa ist die Voraussetzung für Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Fortschritt. Dass ich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werde, verstehe ich nicht nur als große Ehre, sondern auch als Auftrag, meine Arbeit fortzusetzen. Ich werde mich weiterhin mit ganzer Kraft für das großartige europäische Projekt einsetzen“, so die SPD-Politikerin.

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 07.03.2017

ASF Baden-Württemberg zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt Andrea Schiele, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg:

„Es ist an der Zeit, sich zu unserer offenen und toleranten Demokratie zu bekennen und ihre Werte zu verteidigen. Rechtspopulisten und Chauvinisten bekämpfen weltweit Emanzipation, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Sie wollen zurück in eine Gesellschaftsform, die wir längst überwunden glaubten. Es ist höchste Zeit, sich dagegen zu wehren.

Momentan werden Frauenrechte weltweit massiv in Frage gestellt: Konservative Abtreibungsgegner kämpfen gegen jegliche sexuelle Selbstbestimmung von Frauen, Befürworter der Entkriminalisierung von häuslicher Gewalt berufen sich auf sogenannte traditionelle Familienwerte. Und radikale Islamisten verleihen ihrem Hass auf Frauen mit religiösem Fanatismus ungehemmt Ausdruck.

Auch bei uns in Deutschland steht viel auf dem Spiel: deutsche Rechtspopulisten propagieren ein äußerst konservatives Familienbild: Die Familie besteht aus Vater, Mutter und idealerweise drei Kindern. Andere Familienformen lehnen sie ab und Alleinerziehende sollen nicht vom Staat unterstützt werden.

Mit der ASF gibt es kein Zurück in die Gesellschaft der 50er Jahre. Wir treten ein für eine offene und tolerante Demokratie, in der Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Identität, Hautfarbe, Religion, Beruf und Einkommen oder Herkunft gleichberechtigt und respektvoll miteinander leben. Wir wollen die vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern - in allen gesellschaftlichen Bereichen, auf allen Ebenen.“

Veröffentlicht in Landespolitik
am 24.11.2016

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hatte SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier zu einem Pressegespräch eingeladen. Mit dabei waren Sabine Brommer vom verbandsübergreifenden Arbeitskreis Frauenhausfinanzierung sowie Vertreterinnen verschiedener Frauenhäuser. Für das Frauenhaus Mannheim nahm Claudia Schöning-Kalender, stellv. ASF-Bundesvorsitzende und Mitglied im ASF-Landesvorstand, teil.

Häusliche Gewalt ist für viele Frauen traurige Realität und kommt in allen sozialen Schichten vor. Zuflucht finden viele dieser Frauen in Frauenhäusern. Nicht in allen Landkreisen gibt es ein Frauenhaus, die existierenden sind oftmals an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Zudem ist ihre Finanzierung schwierig. "Voraussetzung für die Kostenübernahme durch Stadt- und Landkreise sowie Jobcenter ist der Hartz IV-Bezug", betonte Leni Breymaier. Das benachteilige insbesondere Rentnerinnen, Studentinnen und Berufstätige. Letztere müssten ihre Kosten selbst tragen, sofern ihr Verdienst dafür ausreiche. Sie forderte daher vom Land eine bessere finanzielle Absicherung der Frauenhäuser.

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 24.11.2016

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) beteiligt sich auch in diesem Jahr an zahlreichen Aktivitäten aus Anlass des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25.  November. „Uns ist wichtig, dass dieser Tag auch international begangen wird“, so die baden württembergische ASF-Vorsitzende Andrea Schiele, „denn nur in der internationalen Solidarität besteht eine Chance, der Gewalt wirksam entgegenzutreten.“   Der Tag ist ursprünglich den Schwestern Mirabal gewidmet, die 1960 als Mitglieder einer revolutionären Bewegung in der Dominikanischen Republik verschleppt und ermordet wurden. 1981 wurde dieser Tag von lateinamerikanischen Feministinnen zum Gedenktag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen, 1999 wurde er auch  von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt.