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AsF Baden-Württemberg.

Zwei Frauen aus Baden-Württemberg in ASF-Bundesvorstand gewählt :

Pressemitteilungen

Evelyne Gebhardt und Dr. Claudia Schöning-Kalender wurden auf der ASF-Bundeskonferenz gewählt.

Buko 2010Auf der Bundesdelegiertenkonferenz der ASF vom 4. bis 6. Juni 2010 in Bonn-Bad Godesberg wurden die Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt (Hohenlohe) als stellvertretende Bundesvorsitzende sowie Dr. Claudia Schöning-Kalender (Mannheim) als Beisitzerin in den ASF-Bundesvorstand gewählt. Bundesvorsitzende bleibt Elke Ferner (Saarland), weitere Stellvertreterinnen sind Barbara Hackenschmidt (Brandenburg) und Marianne Wallach (Nordrhein-Westfalen).
Damit ist Baden-Württemberg neben dem Saarland und Nordrhein-Westfalen das einzige Land mit mehreren Vertreterinnen im höchsten Gremium von mehreren Hunderttausend Sozialdemokratischer Frauen. Evelyne Gebhardt erzielte dabei das beste Stimmenergebnis des gesamten Vorstands. Sie erhielt 230 von 248 abgegebenen Stimmen (93 Prozent).
"Gleichstellung jetzt!" lautete das Motto der Bundeskonferenz. Jetzt müssten die Grundlagen dafür gelegt werden, dass in den nächsten 10 Jahren die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft deutlich vorangehen kann, betonte Elke Ferner in ihrer Rede. Freiwillige Vereinbarungen haben die Frauen nicht weitergebracht, deshalb fordert die ASF ein Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe und für gleiche Karrierechancen.
Noch mehr für die Frauen innerhalb der SPD tun, wollen auch die beiden gewählten Baden-Württembergerinnen. Immer noch werde die SPD von außen und sogar im Innern als Männerpartei wahrgenommen. Die Forderungen und Beschlüsse der SPD zu einer modernen Gleichstellungspolitik werden noch nicht öffentlich sichtbar.
Die parteiinterne Quote führt wegen des Wahlrechtes nicht immer dazu, dass in den Fraktionen nach der Wahl auch mindestens 40 Prozent jedes Geschlechts vertreten sind. Deshalb setzt sich die ASF für eine Änderung des Wahlrechts ein - ähnlich wie in Frankreich und anderen Ländern –, um sicher zu stellen, dass der größte Teil der Bevölkerung in den Parlamenten nicht völlig unterrepräsentiert ist.

 

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