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AsF Baden-Württemberg.

ASF: Hochschulsekretärinnen verdienen mehr! :

Pressemitteilungen

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg spricht sich für eine angemessene Entlohnung von Hochschulsekretärinnen aus.

Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das der ASF-Landesvorstand in Konstanz mit Ursula Haake, Personalratsvorsitzende der Universität Konstanz und Hanna Binder, ver.di Konstanz, führte.
„Das Berufsbild hat sich stark gewandelt“, so die Personalratsvorsitzende Ursula Haake. Sekretärinnen an Hochschulen beschäftigten sich nicht nur mit Schreibarbeiten, Telefondienst oder Kaffeekochen, vielmehr arbeiteten sie mit anspruchsvollen naturwissenschaftlichen oder sprachlichen Computerprogrammen, organisierten Reisen oder Konferenzen. „Die geänderten Anforderungen spiegeln sich im Tarifgefüge nicht wider, vielmehr finden sich die Frauen in den unteren Entgeltgruppen wieder“, bedauert die ver.di-Vertreterin Hanna Binder.
Die ASF-Landesvorsitzende Claudia Sünder fordert: „Die Diskriminierung eines typischen Frauenarbeitsbereichs muss beendet werden. Wir brauchen ein einheitliches, diskriminierungsfreies, überschaubares und nachvollziehbares Tarifrecht, das alle deutschen und europäischen Rechtnormen zur Entgeltgleichheit umsetzt.“ Dazu gehöre für die SPD-Frauen eine der selbständigen Arbeitsleistung angemessene Eingangs-Entgeltgruppe sowie ein durchgängig durchlässiges Tarifrecht.

 

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