AsF Baden-Württemberg

 

LDK 2011 in Lorch

Lavo2011
Ein großes Aufgebot an Prominenz konnten die SPD-Frauen am Wochenende bei ihrer Landesdelegiertenkonferenz in Lorch begrüßen. Bürgermeister Karl Bühler nutzte den Besuch der Ministerin für Arbeit- und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, Katrin Altpeter, für deren Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Konferenz in der Ostalb stattfinde. Auch Katja Mast, eine Woche zuvor gewählte Generalsekretärin der SPD, und die stellvertretende ASF-Bundesvorsitzende und Europa-Abgeordnete Evelyne Gebhardt, sowie die Landtagsabgeordnete und Sprecherin der Fraktion für Frauen- und Gleichstellungspolitik, Sabine Wölfle, waren Gäste. In ihren Grußworten hoben sie die Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen (ASF) hervor.

Leni Breymaier, verdi-Landesvorsitzende und stellvertretende SPD-Vorsitzende, die zum Motto der Konferenz "Frau –fair-sichert?" referierte, forderte Veränderungen in der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. Dabei sprach sie sich klar für die Einführung einer Bürgerversicherung aus und erntete nicht nur mit dieser Forderung großen Beifall unter den rund 100 Gästen. Zur neuen Vorsitzenden wurde die bisherige Stellvertreterin Anette Sorg aus dem Landkreis Karlsruhe gewählt. Die beiden Stellvertreterinnen heißen Sonja Elser (Lorch) und Andrea Schiele (Ulm). Pressereferentin bleibt Karin Schuster aus Leonberg. Ergänzt wird der Vorstand von zehn Beisitzerinnen, von denen vier neu im Gremium sind.

In ihrer Schlussansprache erklärte Anette Sorg, dass Frauen nicht weiter kommen, wenn sie "everybody's darling" sind, sondern dass sie hin und wieder "everybody's Nervensäge" sein müssen, damit das Ziel erreicht werde: die Hälfte von Zeit, Macht, Geld, bezahlter und unbezahlter Arbeit für die Frauen.