AsF Baden-Württemberg

 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 07.03.2017

ASF Baden-Württemberg zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt Andrea Schiele, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg:

„Es ist an der Zeit, sich zu unserer offenen und toleranten Demokratie zu bekennen und ihre Werte zu verteidigen. Rechtspopulisten und Chauvinisten bekämpfen weltweit Emanzipation, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Sie wollen zurück in eine Gesellschaftsform, die wir längst überwunden glaubten. Es ist höchste Zeit, sich dagegen zu wehren.

Momentan werden Frauenrechte weltweit massiv in Frage gestellt: Konservative Abtreibungsgegner kämpfen gegen jegliche sexuelle Selbstbestimmung von Frauen, Befürworter der Entkriminalisierung von häuslicher Gewalt berufen sich auf sogenannte traditionelle Familienwerte. Und radikale Islamisten verleihen ihrem Hass auf Frauen mit religiösem Fanatismus ungehemmt Ausdruck.

Auch bei uns in Deutschland steht viel auf dem Spiel: deutsche Rechtspopulisten propagieren ein äußerst konservatives Familienbild: Die Familie besteht aus Vater, Mutter und idealerweise drei Kindern. Andere Familienformen lehnen sie ab und Alleinerziehende sollen nicht vom Staat unterstützt werden.

Mit der ASF gibt es kein Zurück in die Gesellschaft der 50er Jahre. Wir treten ein für eine offene und tolerante Demokratie, in der Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Identität, Hautfarbe, Religion, Beruf und Einkommen oder Herkunft gleichberechtigt und respektvoll miteinander leben. Wir wollen die vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern - in allen gesellschaftlichen Bereichen, auf allen Ebenen.“

Veröffentlicht in Landespolitik
am 24.11.2016

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hatte SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier zu einem Pressegespräch eingeladen. Mit dabei waren Sabine Brommer vom verbandsübergreifenden Arbeitskreis Frauenhausfinanzierung sowie Vertreterinnen verschiedener Frauenhäuser. Für das Frauenhaus Mannheim nahm Claudia Schöning-Kalender, stellv. ASF-Bundesvorsitzende und Mitglied im ASF-Landesvorstand, teil.

Häusliche Gewalt ist für viele Frauen traurige Realität und kommt in allen sozialen Schichten vor. Zuflucht finden viele dieser Frauen in Frauenhäusern. Nicht in allen Landkreisen gibt es ein Frauenhaus, die existierenden sind oftmals an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Zudem ist ihre Finanzierung schwierig. "Voraussetzung für die Kostenübernahme durch Stadt- und Landkreise sowie Jobcenter ist der Hartz IV-Bezug", betonte Leni Breymaier. Das benachteilige insbesondere Rentnerinnen, Studentinnen und Berufstätige. Letztere müssten ihre Kosten selbst tragen, sofern ihr Verdienst dafür ausreiche. Sie forderte daher vom Land eine bessere finanzielle Absicherung der Frauenhäuser.

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 24.11.2016

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) beteiligt sich auch in diesem Jahr an zahlreichen Aktivitäten aus Anlass des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25.  November. „Uns ist wichtig, dass dieser Tag auch international begangen wird“, so die baden württembergische ASF-Vorsitzende Andrea Schiele, „denn nur in der internationalen Solidarität besteht eine Chance, der Gewalt wirksam entgegenzutreten.“   Der Tag ist ursprünglich den Schwestern Mirabal gewidmet, die 1960 als Mitglieder einer revolutionären Bewegung in der Dominikanischen Republik verschleppt und ermordet wurden. 1981 wurde dieser Tag von lateinamerikanischen Feministinnen zum Gedenktag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen, 1999 wurde er auch  von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt.

Veröffentlicht in Unterwegs
am 14.11.2016

Der ASF-Landesausschuss im November 2016 war zu Gast in Horb. Von Viviane Weschenmoser, Mitglied im ASF-Landesvorstand, hervorragend vorbereitet, arbeiteten die Teilnehmerinnen eine umfangreiche Tagesordnung ab.

 Dazu gehörte u.a. ein lebhafter Austausch mit der neugewählten SPD-Landesvorsitzenden Leni Breymaier und der Generalsekretärin Luisa Boos, in dem beide ihre Vorstellungen über den künftigen Weg der SPD Baden-Württemberg darstellten. Als Dank überreichte ASF-Landesvorsitzende Andrea Schiele beiden anschließend ein Geschenk: jeweils eine Gartenzwergin. Die "Schäffin" für Leni Breymaier und "#2-Stimmen-Wahlrecht" für Luisa Boos sollen die beiden Front-Frauen der SPD darin bestärken, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen.

Bild: v.l.: Luisa Boos, Leni Breymaier, Andrea Schiele

Veröffentlicht in Bundespolitik
am 10.10.2016

Frauen bekommen bis heute im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer für die gleiche oder gleichwertige Arbeit – in keinem anderen vergleichbaren Land ist die Lohnlücke so groß.

Aber nun endlich ist der SPD ein Durchbruch beim Lohngleichheitsgesetz gelungen. Der Widerstand der Unionsfraktionen konnte im Koalitionsausschuss überwunden werden. Somit ist der Weg frei zu mehr Gerechtigkeit.

Der von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zusammen mit Gewerkschaften und Arbeitgebern erarbeitete Gesetzentwurf sieht u.a. ein Auskunftsrecht in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten vor. Außerdem soll mittels Prüfverfahren und Berichtspflichten für Betriebe geprüft werden, ob und wo Frauen systematisch benachteiligt werden.

Nach dem Mindestlohn und der Quote hat die SPD damit einen weiteren wichtigen Meilenstein für mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt gelegt.