AsF Baden-Württemberg

 

Silvia Fiebig

Silvia forscht als Bildungssoziologin im Rahmen ihrer Doktorarbeit zu "Schule in der Einwanderungsgesellschaft und die Perspektive von Jugendlichen auf diese Thematik".
Dabei ist sie auf Reformen in der Schul- und Unterrichtsentwicklung spezialisiert. Im wesentlichen geht es darum, wie in der schulischen und außerschulischen Bildung "chancengerechte und diskrimierungsfreie Bildungsbeteiligung" umgesetzt werden können.
Gleichzeitig verfolgt sie einen jugendzentrierte Herangehensweise, in der die Sichtweisen der betroffenen Jugendlichen in den Vordergrund gerückt werden: d.h. wie Jugendliche (beide Geschlechter) mit Migrationshintergrund die "Rolle von Herkunft" in der Schule bewerten/ wie ihre Schulerfahrungen konkret aussehen/ - und welche Rolle "Herkunft" aus ihrer Sicht in der Schule spielen sollte/ - welches Wissen liegt unter den "ExpertInnen in eigener Sache" vor?

Ihre politischen Aktivitäten:
Mitglied im Kreisvorstand der Freiburger SPD/ sowie aktiv im Vorstand der ASF Freiburg/ ebenso ist sie in der Freiburger SPD im AK Migration aktiv, den sie leitet:
Ihre politischen Schwerpunkte: Migrations-/Bildungspolitik sowie Frauenrechts- und Gleichstellungspolitik.

Das Fachwissen zu Migration und Bildung möchte sie in ihrer ASF-Arbeit anwenden, mit folgenden Zielen/Motivationen:
- die Flüchtlings- und Asylpolitik kritisch und konstruktiv begleiten, und darin mitwirken:

  • dass ein Bewusstsein dafür geschaffen wird, dass Mädchen und Frauen seit Beginn ihrer Flucht mit geschlechtsspezifische Benachteiligungen konfrontiert sind, und dass deshalb besondere politische Lösungen gefragt sind.

- Ebenso möchte sie sich dafür stark machen, dass bei der Entwicklung einer Einwanderungspolitik Frauenrechte und Gleichstellungspolitik von Anfang an als wesentliche Grundprinzipien verstanden werden:

  • u.a. dass dabei die gesellschaftliche Rolle von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund/-erfahrung gestärkt wird.
  • und dass Migration letztlich für Mädchen und Frauen keinen "Abstieg oder gar Ausstieg aus unserer gemeinsamen Gesellschaft" bedeutet.

- Außerdem möchte sie mit anderen Gleichgesinnten eine "geschlechtergleiche und diskrimierungsfreie" Bildungspolitik mit gestalten:
In den letzten Jahrzehnten sind sehr viele Erfolge in der Bildungssituation von Mädchen und Frauen eingetreten.

  • Nach wie vor sind zugewanderte sowie nicht zugewanderte Frauen in der Weiter- und Fortbildung potenziell benachteiligt. Dieser Zustand wirkt sich negativ auf die Arbeitssituation und Berufsbiographien von Frauen aus.