AsF Baden-Württemberg

 

Veröffentlicht in Landespolitik
am 22.02.2018

Den Landtag in Bewegung bringen – Wahlrechtsreform jetzt!
Smartmob des Landesfrauenrates am 8. März 2018 vor dem Landtag in Stuttgart

Die Hälfte der Macht den Frauen – zeigen Sie am Internationalen Frauentag vor dem Stuttgarter Landtag Ihre Unterstützung für die Wahlrechtsreform und machen Sie mit beim Smartmob des Landesfrauenrats für eine quotierte Landesliste.

• Wann und wo? 13:30 bis 14:30 Uhr vor der Oper am Eckensee – direkt beim Landtag.
• Was? Wir rollen den pinken Teppich aus und platzieren jeweils einen Damen-und einen Herrenschuh als Paar in Laufrichtung Landtag.


Lesen Sie hier den Aufruf des Landesfrauenrats.

 

 

Veröffentlicht in Landespolitik
am 24.11.2016

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hatte SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier zu einem Pressegespräch eingeladen. Mit dabei waren Sabine Brommer vom verbandsübergreifenden Arbeitskreis Frauenhausfinanzierung sowie Vertreterinnen verschiedener Frauenhäuser. Für das Frauenhaus Mannheim nahm Claudia Schöning-Kalender, stellv. ASF-Bundesvorsitzende und Mitglied im ASF-Landesvorstand, teil.

Häusliche Gewalt ist für viele Frauen traurige Realität und kommt in allen sozialen Schichten vor. Zuflucht finden viele dieser Frauen in Frauenhäusern. Nicht in allen Landkreisen gibt es ein Frauenhaus, die existierenden sind oftmals an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Zudem ist ihre Finanzierung schwierig. "Voraussetzung für die Kostenübernahme durch Stadt- und Landkreise sowie Jobcenter ist der Hartz IV-Bezug", betonte Leni Breymaier. Das benachteilige insbesondere Rentnerinnen, Studentinnen und Berufstätige. Letztere müssten ihre Kosten selbst tragen, sofern ihr Verdienst dafür ausreiche. Sie forderte daher vom Land eine bessere finanzielle Absicherung der Frauenhäuser.

Veröffentlicht in Landespolitik
am 04.07.2016

Auf Initiative der  SPD-Landtagsfraktion fand am 30.06.2016 eine Debatte zu Equal Pay im baden-württembergischen Landtag statt. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg bezeichnete diese Debatte in seiner Pressemitteilung als "unwirklich" und "an Zynismus nicht zu überbieten". Die Argumenten reichten vom Kleinrechnen der Entgeltlücke bis zum Leugnen ihrer Existenz.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Landesfrauenrats Baden-Württemberg.

Veröffentlicht in Landespolitik
am 24.02.2016

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg hat im Zuge seiner Transparenzkampagne die Wahlprogramme der im Landtag bzw. im Bundestag vertretenen Parteien verglichen, welche Aussagen dort zu frauen- und gleichstellungspolitischen Themen gemacht werden, insbesondere zur Änderung des Kommunal- und Landtagswahlrechts, die Weiterentwicklung des Chancengleichheitsgesetzes, eine geschlechtergerechte öffentliche Haushaltsführung und die Vorbildfunktion des Öffentlichen Dienstes hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber auch der Gender Pay Gap und die nach Baden-Württemberg geflüchteten Frauen und Kinder waren Gegenstand des Vergleichs.

Die Ergebnisse hat der Landesfrauenrat in einer Synopse zusammengefasst. Damit sollen den Frauen, die 51 % des Bevölkerung ausmachen, Entscheidungshilfen an die Hand gegeben werden.

Hier finden Sie die Synopse. Für mehr Infos

Veröffentlicht in Landespolitik
am 04.11.2015

Das Ministerium für Integration Baden-Württemberg koordiniert und finanziert verschiedene Beratungs-, Sensibilisierungs- und Präventionsmaßnahmen für Menschen, die von Zwangsverheiratung oder Gewalt im Namen der sogenannten Ehre bedroht oder betroffen sind.

Dazu ist nun ein Reader „Zwangsverheiratung geht uns alle an! Grundlagen und Möglichkeiten der Prävention und Intervention“ erschienen, der von Integrationsministerin Bilkay Öney am 3. November vorgestellt wurde. Darin sind u.a. Hintergrundinformationen zum Thema Zwangsverheiratung enthalten. Außerdem sind vielfältige Möglichkeiten der Prävention und Intervention beschrieben. Auch Informationen zu Handlungsmöglichkeiten und Kontaktadressen für den Notfall sind enthalten.

„Migranten und Flüchtlinge bringen ihre Traditionen mit und leben sie hier. Das Thema Zwangsverheiratung beschäftigt uns daher und wird uns auch in der nächsten Zeit beschäftigen. Um tradierte Rollenmuster aufzubrechen, haben wir ein ganzes Bündel von Maßnahmen zur Bekämpfung von Zwangsverheiratung ergriffen“, sagte Bilkay Öney.

Interessierte finden den Reader auf der Homepage des Ministeriums für Integration zum Download.