AsF Baden-Württemberg

 

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 11.12.2019

AsF, Jusos und AfA im Land begrüßen die Beschlüsse des Bundesparteitages in Berlin zum Sozialstaatskonzept.Grund zur Freude hatten die drei Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften AsF, Jusos und AfA auf dem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende in der Bundeshauptstadt. Mit Saskia Esken als Vorsitzende und der Gewerkschafterin Leni Breymaier sowie dem Landesvorsitzenden Andreas Stoch ist die SPD Baden-Württemberg mit drei starken Stimmen im Bundesvorstand vertreten.Die SPD geht in eine neue Zeit, die ganz klar im Zeichen des modernen Staates stehen wird. Grundlage dafür ist unter anderem das einstimmig beschlossene Sozialstaatskonzept, mit dem sich die Partei von Hartz IV abwendet. Der Landesvorsitzende der AfA Udo Lutz dazu: “ Mit dem Sozialstaatspapier wurde ein richtiger und großer Schritt für soziale Gerechtigkeit gemacht. Neben der Wahl der Doppelspitze ist die inhaltliche Ausrichtung zu einer Politik nah bei den Menschen ein Meilenstein in der langen Geschichte der SPD. Auf die SPD ist Verlass! Einfach super! Gestalten wir gemeinsam eine soziale und gerechte Zukunft!“. Pavlos Wacker, Landesvorsitzender der Jusos in Baden-Württemberg betonte auch in seiner Rede auf dem Parteitag den Stellenwert der Kindergrundsicherung. „Mit dem Beschluss der Kindergrundsicherung schreiben wir Geschichte: Es ist ein starkes Zeichen für hunderttausende Familien und Millionen von Kindern, die wir endlich aus der Armut holen wollen! Dass wir Jusos hier jahrelang inhaltliche Vorarbeit geleistet haben, macht mich richtig stolz“, so Wacker.Für die Frauen in der SPD in Baden-Württemberg freut sich Landesvorsitzende Sonja Elser: „Wir als SPD-Frauen sind ein großes Stück vorangekommen. Mit der Brückenteilzeit vereinfachen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mit dem Rechtsanspruch auf eine kostenlose Ganztagsbetreuung in der KiTa und an der Grundschule kommen wir nochmals ein großes Stück voran. Am Ende des Erwerbslebens muss auch für Frauen eine auskömmliche Rente stehen. Dafür werben wir jetzt um neue gesellschaftliche Mehrheiten.“Einigkeit über den Einzug von Stoch und Breymaier in den Parteivorstand herrscht bei allen drei AG- Vorsitzenden: „Mit der Wahl von Andreas Stoch und Leni Breymaier in den neuen Bundesvorstand sind wir überzeugt, dass unsere Landes-SPD nun mit allen drei gewählten Personen eine wichtige Rolle spielen wird. Zur Neuwahl gratulieren wir Saskia Esken und unserem Landesvorsitzenden ganz herzlich und freuen uns über das starke Ergebnis von Leni Breymaier bei der Wiederwahl.“

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am 25.11.2019

Am „Tag gegen die Gewalt an Frauen“ hissen SPD-Frauen auch in Stuttgart die Fahne und setzen damit ein Zeichen.

„Gewalt gegen Frauen ist weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung. Allein in Deutschland versucht jeden Tag ein Mann die eigene Partnerin zu töten, jeden dritten Tag gelingt es.“, so Sonja Elser, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Baden-Württemberg. Dabei habe die Gewalt ganz verschiedene Gesichter, führt Elser weiter aus: physische, sexuelle, seelische, ökonomische und emotionale. Sie sind miteinander vernetzt und betreffen Frauen aller Altersklassen, unabhängig von sozialen und kulturellen Hintergründen. Menschenhandel und Zwangsprostitution sind Arten der Gewalt, die grenzüberschreitend ausgeübt werden.

Mit der Ratifizierung der Istanbul Konvention 2018 hat sich Deutschland zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sowie häuslicher Gewalt verpflichtet. Seither sind einige gute Schritte unternommen worden und das BMFSFJ investiert verstärkt in den Schutz von Frauen. Die Umsetzung der Istanbul-Konvention ist auf dem Weg und der Handlungsbedarf groß. Auch weiterhin.

AsF-Landesvorsitzende Sonja Elser begrüßt daher das von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) angekündigte 120 Millionen € Bundesinvestitionsprogramm verteilt auf vier Jahre: Dies sind investive Mittel, die für Neubauten, Aus- und Umbauten von Frauenhäuser und Fachberatungsstellen ausgeschüttet werden sollen, die bspw. für die Umsetzung der Barrierefreiheit oder der Verstärkung von Schutzmaßnahmen verwendet werden können.  „Es ist wichtig, dass wir bestehende Hilfesysteme zügig und bedarfsgerecht ausbauen und den betroffenen Frauen Mut machen, ihr Schweigen zu brechen.“ so Elser weiter und verweist dabei auf das kostenfreie Hilfetelefon 08000 116 016. Landesweit beteiligen sich Sozialdemokratinnen an unterschiedlichen Aktionen am Tag gegen Gewalt an Frauen und möchten die Gesellschaft auf dieses alltägliche, aber leider häufig tabuisierte Thema aufmerksam machen.

PressemitteilungenWertsache Arbeit!

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am 15.03.2019

Anlässlich des Equal Pay Day am 18. März erklären die ASF-Landesvorsitzende Andrea Schiele und der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz:

„Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass Frauen für gleiche und gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn wie Männer erhalten. Ist es aber nicht. Deshalb machen wir Jahr für Jahr auf die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam, die seit Jahren konstant 21 Prozent beträgt.

Typische „Frauenberufe“ erzielen geringere Verdienste als „Männerberufe“ – obwohl sie in ihren Anforderungen und Belastungen vergleichbar sind. Besonders die Sozialen Berufe sind Zukunftsberufe. Sie sind wichtig für ältere Menschen, für Kranke, für Kinder und Jugendliche und für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Hier beweisen Frauen jeden Tag, dass ihre Arbeit den gleichen Wert hat wie die Arbeit von Männern. Dennoch wird ihre Arbeit noch nicht ausreichend wertgeschätzt. Frauen in allen Berufen haben ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen, gute Bezahlung und Karrieremöglichkeiten. Männer haben ein Recht auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Vor allem im Alter wirkt sich die Lohnlücke später ein zweites Mal negativ aus und lässt Frauen am Ende ihres Erwerbslebens häufig mit Renten dastehen, die das Überleben kaum sichern können. 

Der „Tag für gleiche Bezahlung“ am 18. März macht symbolisch auf den Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern aufmerksam, der in Deutschland aktuell noch immer 21% beträgt. Daraus ergeben sich 77 Tage, in denen Frauen für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit umsonst arbeiten.

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am 06.03.2019

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt die ASF-Landesvorsitzende Andrea Schiele:

„Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein zentrales Ziel unserer Politik – seit mehr als 150 Jahren und auch in Zukunft!“

Die SPD hat vieles angestoßen und durchgesetzt, um die soziale Lage der Frauen und ihre politischen und gesellschaftlichen Rechte zu verbessern. Die Lebenssituation der Frauen sähe heute anders aus ohne das, was die SPD für die Frauen erreicht hat: kein Wahlrecht, schlechte Gesundheitsversorgung, Gewalt, kaum Bildungschancen, Ausbeutung, niedrige Löhne und vieles mehr. An vielen Orten auf der Welt ist das auch heute noch bittere Realität.

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist im Grundgesetz verankert. Sie ist ein hohes Gut, das wir verteidigen und für das wir weiter kämpfen. Rückschritte, egal von welcher Seite, lassen wir nicht zu. Das verlangt Haltung und praktische Politik. Jeden Tag. Überall.

Moderne Frauenpolitik bedeutet für uns, für gleiche Rechte und Chancen, gleiche Beteiligung und eine vielfältige Gesellschaft zu streiten. Damit Mädchen werden können, was sie wollen, damit niemand Opfer sexueller Gewalt wird, damit Frauen für gute Arbeit gerecht bezahlt werden, damit die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege erleichtert wird. Die SPD ist die treibende Kraft!“

Die SPD Frauen erinnern an den Ursprung des Kampfes um den Internationalen Frauentag: Frauenrechte sind keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte, lautete damals ein Hauptargument. Inzwischen sei vieles erreicht worden, doch noch immer sei auch in Deutschland ökonomische Gleichberechtigung längst nicht an der Tagesordnung. Global betrachtet gäbe es sogar Rückschritte. Der Männlichkeitskult, der von Rechtspopulisten hier und in Teilen Europas propagiert wird, versucht ein Frauenbild von vorgestern zu zementieren. Weltweit werden Frauen Opfer von Gewalt. Deshalb betonen die Sozialdemokratinnen die Wichtigkeit, jeden Tag für die Rechte der Frauen einzustehen.
 

PressemitteilungenASF unterstützt Luisa Boos

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am 07.11.2018

“Die Arbeit der amtierenden Generalsekretärin Luisa Boos ist prima, sie baut Brücken zwischen Basis, Parteispitze, Fraktion und Mitarbeiter*innen und steht für eine Kommunikation, die die Mitglieder einlädt, sich einzubringen“, so die AsF-Landesvorsitzende Andrea Schiele. „Mit ihr haben die Arbeitsgemeinschaften ein anderes Gewicht in der Landespartei gefunden, wir werden als Expert*innen mit unseren jeweiligen Schwerpunkten eingebunden“, heißt es weiter aus der ASF. Luisa, ihre Fähigkeiten und ihr Engagement sind uns aus der Zeit, in der sie aktiv die Geschicke der ASF mitgestaltet hat, wohlbekannt. Wir unterstützen daher ihre erneute Kandidatur ausdrücklich.

Der SPD-Landesvorstand hat vor zwei Jahren beschlossen, dass das Amt der Generalsekretärin hauptamtlich erfolgen soll, um dieser wichtigen Arbeit genug Raum zu geben. Diese Entscheidung war und ist richtig, denn gerade der von Boos in enger Abstimmung mit dem Landesvorstand angegangene Erneuerungsprozess braucht besondere Aufmerksamkeit. Strukturiert und mit großem Engagement vernetzt sie den Landesvorstand mit der Basis und bezieht die Ortsvereine in der Fläche in die Arbeit der Landespartei ein. Professionell bereitet sie die Genoss*innen im Land auf die anstehende Kommunal-und Europawahl vor.

Wie viel Zeitaufwand und Geschick dieses erfordert, sehen die Frauen des ASF-Landesvorstands in Boos‘ Arbeit bestätigt.

Die Kandidatur des Landtagsabgeordneten Sascha Binder als Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg kommt daher weder zur richtigen Zeit noch aus besonderer inhaltlicher Notwendigkeit.

 „In der aktuellen Lage, in der sich die SPD und besonders auch die Frauenpolitik in Baden-Württemberg  befindet, halte ich es zudem für ein fatales Signal nach außen, wenn gegen die bisherige weibliche Spitze der Landespartei nun zwei Männer kandidieren. Den Luxus, auf eine Brückenbauerin zwischen Gesellschaft, Basis, Parteispitze  zu verzichten, haben wir nicht“,  so Andrea Schiele.