SPD Frauen

Baden-Württemberg

Wir sagen Tschüss

Veröffentlicht am 23.02.2021 in Allgemein

Früher hatte sie einen Koffer in Berlin, jetzt ist sie selbst dort. Und wird wohl auch dort bleiben. Für neue berufliche Herausforderungen hat Andrea ihre Zelte in Baden Württemberg, in Ulm, abgebrochen. In der Abteilung Grundsatz und Gesellschaftspolitik beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes kann sie nun die langjährige Erfahrung aus ihrem beruflichen ebenso wie aus ihrem ehrenamtlichen Engagement in Projekte und Themen einbringen, für die sie brennt: antirassistische Bildungsarbeit, kritische Aufklärung rechtspopulistischer Prozesse, Strategien gegen Unrecht und Hass.

Mit diesem Engagement hat sie auch über viele Jahre die Arbeit des Landesvorstands der ASF Baden Württemberg deutlich mit geprägt, als Mitglied seit 2009, als stellvertretende Vorsitzende 2011 – 2015, erneut seit 2019, und ganz besonders  als Vorsitzende in den Jahren 2015 – 2019. Engagiert und kämpferisch, zugleich immer bereit, in Kontroversen Lösungen zu finden – das war und ist nicht nur Strategie, sondern entspricht ihrem Verständnis von Demokratie, einer Politik- und Lebensform, um die stets gerungen werden muss. Folgerichtig beschreibt sie sich selbst:  „Es gibt nicht viele Lebensideale anderer die ich ablehne, gar verurteile. Mit einer Ausnahme: Wenn sie darauf beruhen, dass es auf Kosten anderer geht, dass andere klein, hässlich oder schlecht gemacht werden. Dass jemand nicht genug ist für irgendein Menschenbild.“ Dazu passt dann auch ihre allseits bekannte Sammelleidenschaft für Elefanten in jeglicher Form – mal abgesehen von den lebendigen, die würden ihre Sammlung dann wohl doch sprengen. Die Tausender-Marke hat ihre Sammlung sicher überschritten. Dieses Tier steht in den unterschiedlichen Gegenden auf diesem Globus wahlweise für Weisheit, Kraft und Klugheit, für Glück und langes Leben oder für Scharfsinn, Energie und Souveränität. Was Andrea davon nicht ohnehin schon hat, das wünschen wir ihr von Herzen! Und irgendeinen Elefanten, den sie noch nicht hat, finden wir bestimmt auch noch.

Mit viel Disziplin und Herzblut hat Andrea auch noch einen berufsbegleitenden Bachelorstudiengang an der Academy of Labour in Frankfurt erfolgreich absolviert. Damit hat sie die Voraussetzung für die neue berufliche Herausforderung und den Wechsel nach Berlin geschaffen. Dazu wünschen wir ihr nur das Beste, aber wir vermissen sie in unseren Reihen! Der ASF bleibt sie erhalten und deshalb freuen wir uns auf neue Begegnungen mit Andrea, spätestens bei der nächsten Bundeskonferenz der ASF!